OB-Fragenhagel 2026 mit Jens Meyer (SPD) | Weiden24 - Stage

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Jens Meyer (SPD) stellt sich den Fragen von Weiden24. (Bildmontage: Franka Eichl / Marina Gube)
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Jens Meyer (SPD) stellt sich den Fragen von Weiden24. (Bildmontage: Franka Eichl / Marina Gube)

OB-Fragenhagel 2026 mit Jens Meyer (SPD)

Weiden24 nimmt die Oberbürgermeisterkandidat*innen 2026 im „OB-Fragenhagel“ unter die Lupe. Teil 6 mit Jens Meyer (SPD).

Facts zur Person:

  • Alter: 55
  • Familienstand: verheiratet
  • Beruf: Oberbürgermeister

Wie geht’s Ihnen?

Mir geht es soweit ganz gut. Ich bin voller Tatendrang, voller Freude jetzt im Wahlkampf unterwegs und widme mich den Dingen, die einfach anstehen.

Warum sollten junge Leute Sie wählen?

Weil ich glaube, als Familienvater, als Vater von zwei Söhnen mit 14 und 16 Jahren, habe ich einen guten Einblick in die Bedürfnisse und Wünsche unserer Jugend. Aber es geht jetzt nicht darum, mich zu wählen, sondern es geht darum, die Dinge anzupacken, die für Jugendliche, für junge Menschen in unserer Stadt einfach wichtig und wertvoll sind.

Welches Vorurteil über Weiden nervt Sie?

„Ist tot, Stadt null.“ Aber da kann man auch nicht sagen „nervt“, sondern ich habe das zur Kenntnis genommen und natürlich auch daraus gelernt. Und vor allem mitgenommen, dass wir unsere Kommunikation gegenüber den jungen Menschen deutlich verbessern müssen.

Ihr Lieblingsplatz in Weiden?

Die Altstadt, ganz klar.

Frühaufsteher oder Nachteule?

Frühaufsteher.

Welchen Punkt möchten Sie für Weiden direkt umsetzen?

Ja, auf jeden Fall den Neubau unserer Realschulen und den Neubau unserer Feuerwache, die Entwicklung von Wohnbauflächen. Das sind so diese ersten drei, die wir ja jetzt schon angestoßen haben und hoffentlich auch in der nächsten Periode entsprechend fertigstellen können.

Ihre Stärken?

Ich glaube, ein Durchhaltevermögen, das Zuhören. Geduld ist auch eine meiner Stärken, auch wenn es nicht immer leicht fällt.

Ihre Schwächen?

Kann auch manchmal die Ungeduld sein. Das ist wechselnd. Schwäche natürlich auch gutes Essen. Da kann ich oftmals nicht widerstehen: Süßigkeiten, Gummibärchen, Schokolade, Chips.

Ihr größtes Vorbild?

Schwierig, von Vorbild zu sprechen. Ich versuche, aus meinem Leben das Beste zu machen. Ohne mir jetzt ein Beispiel an irgendjemand anderem zu nehmen.

Pizza oder Döner?

Pizza.

Kaffee oder Tee?

Kaffee.

Was tun Sie dafür, dass junge Menschen sich das Wohnen in Weiden leisten können?

Wir müssen sehen, dass wir bezahlbaren Wohnraum, insbesondere mit unserer städtischen Baugesellschaft, auch mit kleineren Apartments für junge Menschen bestücken können. Das ist die Einflussmöglichkeit, die die Stadt Weiden hat.

Wie wollen Sie Ausbildung, Studium und Jobs vor Ort attraktiver machen?

Indem wir den Bildungscampus an unserer OTH weiterhin ausbauen. Ich denke hier vor allem an den alten Volksfestplatz. Hier kann ich mir vorstellen, Forschung, Bildung und Entwicklung noch weiter zu vernetzen, sodass die jungen Leute, die hier aus der Region kommen, auch bei uns bleiben können.

Podcast oder Musik?

Musik.

Film oder Serie?

Film.

Ihre Vision für Weiden 2032?

Weiden 2032 ist eine Stadt, in der man gut leben kann und weiterhin liebenswert lebt. Baugebiete sind entwickelt, die Feuerwache ist gebaut, die neue Realschule steht, die Pestalozzischule ist umgezogen. Und ja, wir haben ein liebenswertes Weiden, auch mit Sommerserenaden für junge Menschen.

 
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