Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Tobias Winter (Die Linke) | Weiden24 - Stage

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Tobias Winter (Die Linke) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)
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Tobias Winter (Die Linke) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)

Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Tobias Winter (Die Linke)

Wer steht bei der Oberbürgermeisterwahl am 8. März in Amberg zur Wahl? Welche Themen treiben sie an? Wir stellen den Kandidat*innen eure Fragen. Für Die Linke tritt der 24-jährige Tobias Winter an.

Facts zur Person

  • Alter: 24 Jahre
  • Beruf: Einzelhandelskaufmann

Stellen Sie sich in einem Satz vor.

„Hallo, mein Name ist Tobi Winter. Ich bin 24 Jahre jung, gelernter Einzelhandelskaufmann und ich kandidiere neben dem Stadtrat auch für das Oberbürgermeisteramt hier in unserem Amberg.”

Warum sollten junge Amberger*innen Sie wählen?

„Wenn wir uns die Politik anschauen, dann ist es ja allgemein gegenwärtig so, dass junge Menschen da nicht unbedingt sehr repräsentiert sind, deren Meinungen, deren Ideen. Und da komme ich als junger, frischer Mann doch eigentlich gut daher.”

Amberg ist für Sie?

„Meine neue Wahlheimat, in der ich mich auch persönlich super stark und super viel entwickelt habe.”

Wo trifft man Sie in Amberg?

„In meiner Wohnung wahrscheinlich am häufigsten. Aber auch gerne mal im Void, im Vaitl oder so einfach auf der Straße. Also es ist eigentlich allgegenwärtig überall.”

Was tun Sie für die Zukunft der Amberger Eishalle?

„Da muss ich mich ehrlicherweise noch genauer einlesen und mir anhören, wo da die Probleme sind. Aber sie gehört auf jeden Fall gefördert, weil ich auch eigentlich ein sehr großer Freund von Eishockey beziehungsweise auch Schlittschuhlaufen bin.”

Gibt es Pläne zur Unterstützung Amberger Musiker*innen?

„Mir ist da bekannt, dass gerade junge, frische Gruppen da Probleme haben, Veranstaltungsorte oder Veranstaltungsmöglichkeiten zu finden. Ich würde mich dafür einsetzen, dass wir ein überregionales Veranstaltungszentrum oder so eine Art Orga aufbauen können, damit auch über die Grenzen von Amberg hinaus da Angebote wahrgenommen werden können und somit auch neue Möglichkeiten für junge Künstlerinnen oder allgemein für die Amberger Kunstszene zu schaffen.”

Wie möchten Sie das Kulturangebot in Amberg fördern?

„Naja, also grundsätzlich glaube ich, mangelt es an kostengünstigen Veranstaltungsorten. Also da wären irgendwie so Kleinkunstbühnen glaube ich hilfreich. Und auch einfach das Angebot gerade für junge Künstler*innen schaffen.”

Ist Amberg in Ihren Augen eine fahrradfreundliche Stadt?

„Absolut nicht. Ich finde, Amberg ist infrastrukturell generell eine unfreundliche Stadt, sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV, zu Fuß, mit dem Fahrrad, da es ordentlich Ausbau bedarf.”

Wie haben Sie vor, Inklusion in Amberg mehr zu integrieren?

„Wir müssen erst mal schauen, dass überhaupt auch alle teilhaben können. Also die öffentlichen Behörden sind da zwar schon ziemlich inklusionsgerecht, aber die Innenstadt, der ÖPNV, sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, da mangelt es noch sehr. Da müssen wir uns dran setzen. Und natürlich dann auch irgendwie eine Gleichstellungsbeauftragte oder eine Stelle dafür schaffen, damit das auch überhaupt im Stadtrat in der Stadt ankommt.”

Was machen gegen Stadtrunden Fahrerinnen?

„Als Betroffener kriege ich das ja jeden Abend quasi mit. Ich würde da beispielsweise so Bodenschwelle gerade im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße, Herrenstraße installieren, um da auch die Sicherheit allgegenwärtig zu erhöhen. Und dann müsste man schauen, ob das schon reicht oder ob man noch weitere Maßnahmen ergreifen muss.”

Wann werden endlich die ganzen Straßen repariert?

„Uh, das ist wahrscheinlich schwierig und wird sich noch viele, viele Jahre hinziehen. Zudem die Ausweichmöglichkeiten natürlich auch schwierig sind. Aber wenn wir es jetzt nicht machen, dann dauert es noch länger. Ich glaube, in den kommenden sechs Jahren wird es schwierig, alle zu reparieren. Aber man sollte anfangen.”

 
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