Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Stefan Ott (CSU) | Weiden24 - Stage

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Stefan Ott (CSU) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)
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Stefan Ott (CSU) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)

Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Stefan Ott (CSU)

Wer steht bei der Oberbürgermeisterwahl am 8. März in Amberg zur Wahl? Welche Themen treiben sie an? Wir stellen den Kandidat*innen eure Fragen. Für die CSU tritt der 46-jährige Stefan Ott an.

Facts zur Person

  • Alter: 46 Jahre
  • Beruf: Büroleiter von MdL Dr. Harald

Stellen Sie sich in einem Satz vor.

„Mein Name ist Stefan Ott, 46 Jahre alt, gebürtig in Amberg, hier aufgewachsen, zwischendrin kurz mal draußen und unterwegs, gelernter IT-System-Kaufmann, beruflich aktuell im Abgeordnetenbüro von Dr. Harald Schwarz, dessen Büroleiter, und ansonsten in meiner Freizeit viel in Vereinen und in Amberg unterwegs.”

Warum sollten junge Amberger*innen Sie wählen?

„Weil ich für diese Stadt brenne, weil ich viele Ideen habe für diese Stadt und vor allem an die Zukunft dieser Stadt denke. Zum Beispiel jetzt schon daran, dass wir 2034 eine 1000-Jahr-Feier haben und uns darauf auch schon vorbereiten müssen.”

Amberg ist für Sie?

„Die schönste Stadt der Welt.”

Wo trifft man Sie in Amberg?

„Überall und nirgends. Also, ich versuche möglichst viele Feste und Veranstaltungen mitzunehmen. Ich glaube, dass ich gerade in den letzten Monaten ganz viel unterwegs bin und mich kann man tatsächlich in jeder Kneipe, auch gerne mal im Blauen Haus, treffen. Aber auch im Rathaus.”

Was tun Sie für die Zukunft der Amberger Eishalle?

„Die Amberger Eishalle ist ein ganz interessantes Thema. Da muss man sich überlegen, zum einen, welche Zukunft brauchen wir da überhaupt? Wie ist die beieinander? Was sind da genau die Dinge, die wir angehen müssen? Ich höre vom Dach, ich höre vom Eis an sich. Ich glaube, das muss man wenn dann gemeinsam mit dem ERSC und dem ESC machen, also mit unseren Vereinen. Und da ist immer die Frage, wie viel Geld können wir investieren, um diese Halle, wie übrigens viele andere Hallen auch in Amberg, in Schuss zu halten.”

Gibt es Pläne zur Unterstützung Amberger Musiker*innen?

„Wir haben da ja das Thema, Amberger Musiker ist ja ein breit gefächertes Feld. Das geht nämlich los bei Kirwamusik, bayerischer Musik, geht über Rockmusik, über Popmusik und geht auch über Künstler, die alternativ unterwegs sind, und da darf man nicht alle unter einen Hut stecken. Sondern, da glaube ich schon, dass jeder so seine Bedürfnisse hat. Und auch das ist ein Thema, das ich am liebsten mit den Betroffenen bespreche. Ich nehme wahr, dass es gerade für die Rockmusiker und diejenigen, die Schlagzeug spielen wollen und laut sein wollen oder müssen, Räumlichkeiten braucht, auch in der Zukunft, und da werden wir, glaube ich, auch in der Zukunft Möglichkeiten finden.”

Wie möchten Sie das Kulturangebot in Amberg fördern.

„Auch da ist es so, dass wir nicht alles von der Stadt machen dürfen. Ich glaube, wir haben insgesamt ein sehr buntes und großartiges Kulturangebot. Und da würde ich gerne denjenigen, die etwas machen wollen und etwas versuchen wollen, unter die Arme greifen, wenn das nötig ist. Ansonsten einfach denen das Leben zu erleichtern, so gut es geht. Das heißt, bei Genehmigungen, das möglichst einfach zu gestalten und nicht jedem 27 Millionen Seiten Papier aufdrücken, die er ausfüllen muss, um eine Veranstaltung zu machen, die er diesmal genauso macht wie vor einem Jahr. Also, Vereinfachung der Beantragung ist da das große Thema.”

Ist Amberg in Ihren Augen eine fahrradfreundliche Stadt?

„Das sieht jeder anders. Ich fahre viel mit dem Rad und ich glaube, im Großen und Ganzen, ja. Allerdings haben wir an vielen Stellen auch Schwachstellen und das gilt es, in den nächsten Jahren zu bearbeiten. Da ist im Stadtrat einstimmig beschlossen worden, ein Budget, das wir jährlich in die Hand nehmen, von einer halben Million Euro, mit dem wir peu à peu Dinge machen wollen. Und das, glaube ich, ist der richtige Weg, die Stadt noch fahrradfreundlicher zu machen als sie vielleicht schon ist.”

Wie haben Sie vor, Inklusion in Amberg mehr zu integrieren?

„Inklusion ist natürlich ein Thema, das alle Lebensbereiche durchschreitet. Das geht schon bei den Kleinen los und geht bis ins hohe Alter. Wir müssen da, glaube ich, bei allem, was wir tun, darauf achten, dass Inklusion auch möglich ist. Und da bin ich eigentlich relativ zuversichtlich, weil wir in der Fraktion Leute haben, die beruflich mit dem Thema Inklusion unterwegs sind, wie einen Christian Schafbauer, der bei den Jura-Werkstätten als stellvertretender Geschäftsführer tätig ist, und noch ein paar andere Leute in unserem Kreis haben, mit denen wir diese Themen diskutieren und die auch, das ist wichtig, ihre Stimme erheben, wenn es ums Thema Inklusion geht. Das kann man jetzt nicht so einfach beantworten, glaube ich, aber zusammen mit diesen Leuten können wir da schon vieles erreichen und schaffen.”

Was machen gegen Stadtrundenfahrer*innen?

„Stadtrundenfahrer sind ein Thema, seit ich noch jung war. Das ist jetzt ein bisschen länger her als bei Ihnen, aber die sind immer noch ein Thema. Und ehrlicherweise glaube ich, dass man da in erster Linie mit der Polizei zusammen das Thema angehen muss und zum anderen die Frage ist, ob man nicht noch öfter auch mal unsere Blitzer aufstellen. Allerdings ist das bei den Stadtrundenfahrern insofern schwierig, weil die sich sofort gegenseitig melden, wo wieder ein Blitzer steht. Ich glaube, da ist vor allem unsere Polizei gefragt.”

Wann werden endlich die ganzen Straßen repariert?

„Auch das ist das gleiche Thema wie bei den Radwegen. Wir haben Straßen, die sind gut, die sieht nur niemand. Aber es gibt, und das gebe ich zu, an einigen Stellen auch Straßen, die müssen dringend saniert werden. Und da schwebt mir auch vor, das ein bisschen so zu planen wie beim Fahrradbudget, also wie bei den Fahrradplanungen, zu sagen, welche Straßen haben wir, wie viel Geld können wir pro Jahr auch verbauen, also was können wir praktisch umsetzen? Und ich glaube, dass man mit so einem Plan in die Zukunft die Straßen peu à peu reparieren kann.”

 
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