Die Band „Nonsense“ aus Weiden möchte das Schulband-Image ablegen. Mit ihrer neuen Keyboarderin und neuen Songs treten sie ein weiteres Mal bei „Weiden tobt” auf.
Letztes Jahr war „Nonsense“ vor allem eines: eine klassische Schulband. Fabian (18, Gitarre/Gesang), Valentin (17, Schlagzeug), Jonas (17, Gitarre/Gesang), Josephine (17, Bass), Taisia (18, Gesang) kennen sich vom Augustinus-Gymnasium. Dort fanden sie sich zwischen Unterricht und Proben zusammen, entwickelten erste Songs und wuchsen Schritt für Schritt zusammen.
Doch das Schulband-Image wollen sie zurücklassen. „Wir haben uns weiterentwickelt“, sagt Fabian. Ein eigener kleiner Bandraum im Keller von Fabians Elternhaus, ein neues Mitglied (Isabell Schmidt (22, Keyboard) verstärkt die Band) und vor allem: viele neue selbstgeschriebene Lieder.
„Es kamen zehn neue Lieder dazu“, sagt Valentin. Thematisch bewegen sich die Songs zwischen persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und emotionalen Geschichten über Liebe, Trennung oder mentale Gesundheit.
Musik ist für die Band weit mehr als ein Hobby – sie ist Ausdruck, Ventil und Lebensgefühl zugleich. Auf der Bühne können sie ihre Emotionen ungefiltert rauslassen.
Der Auftritt bei „Weiden tobt“ im vergangenen Jahr war für Nonsense ein prägendes Erlebnis. Das Publikum, die Organisation und die mitreißende Atmosphäre haben Eindruck hinterlassen. Am Ende schafften sie es sogar auf den zweiten Platz. Umso größer ist die Vorfreude jetzt auf die zweite Teilnahme.
„Wir wollen auf jeden Fall Erfahrung sammeln“, sagt Taisia. Natürlich würde sich die Band auch über den ersten Platz freuen. Aber neben dem Wettbewerbsgedanken gehe es der Band vor allem darum, ihre neuen Songs zu präsentieren und ihre Entwicklung zu zeigen. Gleichzeitig biete das Event auch die Chance, sich mit anderen Nachwuchsbands zu vernetzen.