Ausbildung statt Uni – Glücklich im Friseurhandwerk | Weiden24 - Stage

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Friseurin ist der Traumjob von Sara Schötz. Sie sagt: „Mir war schon länger klar, dass ich nicht studieren will.“  (Bild: Evi Wagner)
Friseurin ist der Traumjob von Sara Schötz. Sie sagt: „Mir war schon länger klar, dass ich nicht studieren will.“ (Bild: Evi Wagner)
Friseurin ist der Traumjob von Sara Schötz. Sie sagt: „Mir war schon länger klar, dass ich nicht studieren will.“ (Bild: Evi Wagner)
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Friseurin ist der Traumjob von Sara Schötz. Sie sagt: „Mir war schon länger klar, dass ich nicht studieren will.“ (Bild: Evi Wagner)

Ausbildung statt Uni – Glücklich im Friseurhandwerk

Nach dem Gymnasium in den Hörsaal – das ist meist die Regel. Rund 80 Prozent der Abiturienten in Bayern entscheiden sich für ein Studium. Eine der wenigen, die nie an die Uni wollten, ist Sara Schötz aus Amberg. Ihr Traumjob: Friseurin.

„Bei uns im Jahrgang haben die meisten nach dem Abi erst einmal ein Jahr Pause eingelegt. Denn viele wussten noch nicht so genau, was sie eigentlich machen wollten“, erzählt Sara Schötz. „Bei mir war das anders. Mir war schon länger klar, dass ich nicht studieren will.“

Was interessiert mich?

Weil das Betriebspraktikum, das eigentlich fester Bestandteil der beruflichen Orientierung in der neunten Klasse ist, pandemiebedingt ausfiel, mussten sich Sara und ihre Mitschüler damals eigenständig Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen. „Das Friseurhandwerk hat mich schon immer interessiert. Also habe ich dann später ein Praktikum gemacht – in dem Laden, in dem ich jetzt auch arbeite. Es war sehr schnell klar, dass ich den Beruf gefunden hatte, den ich machen will.“

Ein Grund, die Schule früher zu beenden, war das für Sara jedoch nicht. Sie entschied sich erst für das Abi, dann für die Ausbildung zur Friseurin. Alles andere als Zeitverschwendung. „Denn mit dem Abi konnte ich ein Ausbildungsjahr komplett streichen“, erzählt die 20-Jährige zufrieden. „Ich konnte alles auf zwei Jahre machen. Und während andere jetzt erst mit dem Studium beginnen, verdiene ich bereits mein eigenes Geld.“

Neuer Input ab dem ersten Tag

Doch nicht nur die Sache mit dem Geld war für Sara ein guter Grund, sich für eine Ausbildung statt für ein Studium zu entscheiden. „In einer Ausbildung erlebt man schon von Anfang an, wie der Berufsalltag aussieht. Viele studieren und merken erst dann, wenn sie in den eigentlichen Beruf reinkommen, dass dieser ganz anders ist, als sie dachten oder sich vorgestellt haben.“
Terminkalender prüfen, Farben mischen und auftragen, Haare schneiden und stylen, Kunden beraten. Der Arbeitsalltag von Sara ist abwechslungsreich und so, wie sie ihn sich vorgestellt hat. „Bei uns im Laden ist es wirklich cool, ich arbeite immer von Montag bis Freitag“, sagt sie. „Und wir haben auch richtig tolle Öffnungszeiten, im Winter 4-Tage-Woche und im Sommer 5-Tage-Woche, aber nur einen langen Tag und an den anderen um 15 Uhr Schluss. Ich darf auch schon richtig viel selbständig machen.“

Alle Möglichkeiten offen

Schon jetzt weiß Sara, dass sie nach ihrer Ausbildung übernommen wird – das freut sie ganz besonders. „Ich gehe richtig gerne in die Arbeit. Ich denke mir auch, wenn ich wollte, könnte ich ja immer noch studieren gehen. Das habe ich aber eigentlich nicht vor. Ich will Friseurin bleiben, im besten Fall meinen Meister machen und irgendwann einen eigenen Laden haben.“

 
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