Wegen versuchtem Totschlag und anderer schwerer Delikte ist ein 26-Jähriger zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Parallel dazu wurde der Mann aus dem Kreis Schwandorf in eine zweijährige Drogentherapie eingewiesen.
Das Landgericht Amberg hat einen 26-jährigen Mann wegen versuchten Totschlags und weiterer schwerer Vergehen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Tat fand unter dramatischen Umständen statt, als der Angeklagte seinen Vater und dessen Ex-Partnerin in einer Wohnung im Kreis Schwandorf mit Gewalt attackierte.
Der Angeklagte, der bereits früh Drogen konsumierte, brach gewaltsam aus und fügte seinem Vater erhebliche Verletzungen zu. In einem weiteren brutalen Vorfall überschüttete er die Ex-Partnerin seines Vaters mit brennbarer Flüssigkeit – ein Akt, den das Gericht als versuchten Totschlag wertete. Die Staatsanwaltschaft listete zahlreiche Anklagepunkte wie versuchte schwere räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung auf. Der 26-Jährige wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, gefolgt von einer zweijährigen Therapie für Drogenentzug.