Perfekter Start ins Play-down-Finale: Blue Devils schlagen Kaufbeuren verdient | Weiden24 - Stage

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Die Blue Devils Weiden haben die Hürde Kaufbeuren zum ersten Mal übersprungen. In dieser Szene setzt sich Paul Vinzens (Mitte) gegen Max Oswald (links) und Rio Kaiser durch. (Bild: Tobias Neubert)
Die Blue Devils Weiden haben die Hürde Kaufbeuren zum ersten Mal übersprungen. In dieser Szene setzt sich Paul Vinzens (Mitte) gegen Max Oswald (links) und Rio Kaiser durch. (Bild: Tobias Neubert)
Die Blue Devils Weiden haben die Hürde Kaufbeuren zum ersten Mal übersprungen. In dieser Szene setzt sich Paul Vinzens (Mitte) gegen Max Oswald (links) und Rio Kaiser durch. (Bild: Tobias Neubert)
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Die Blue Devils Weiden haben die Hürde Kaufbeuren zum ersten Mal übersprungen. In dieser Szene setzt sich Paul Vinzens (Mitte) gegen Max Oswald (links) und Rio Kaiser durch. (Bild: Tobias Neubert)

Perfekter Start ins Play-down-Finale: Blue Devils schlagen Kaufbeuren verdient

Lange klar überlegen, am Ende doch unter Druck: Die Blue Devils bringen ein intensives Heimspiel im Play-down-Finale gegen den ESV Kaufbeuren mit Mühe über die Zeit und feiern einen enorm wichtigen Sieg – in der Serie steht es nun 2:0.

Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend auch das erste Spiel der Play-down-Finalserie in der DEL2 gegen den ESV Kaufbeuren mit 3:2 gewonnen. Vor 2229 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena hatten die Gastgeber über weite Strecken des Spiel mehr von der Partie, mussten nach dem Anschlusstreffer des ESVK knapp sieben Minuten vor Ende doch noch ordentlich zittern.

Im Vergleich zur entscheidenden Niederlage in der Serie gegen den EC Bad Nauheim am vergangenen Samstag konnte Devils-Coach Alan Letang wieder auf Luis Marusch zurückgreifen. Neal Samanski stand erneut nicht im Kader. Im Tor startete Michael McNiven, als Back-up fungierte Patrik Mühlberger.

Nach wenigen Momenten mussten die Blue Devils direkt eine Unterzahlsituation überstehen, ließen dabei jedoch kaum etwas zu. In der Folge kamen die Gastgeber immer besser in die Partie, investierten deutlich mehr und erspielten sich erste gute Chancen. Als sich die Devils dann erstmals im Powerplay versuchen durften, nutzte Tyler Ward diese Chance nach knapp acht Minuten zur Führung – im Übrigen die erste seit Beginn der Play-downs. Und es ging gut weiter für die Weidener: Nach elf Minuten vollendete Noah Samanski einen herrlich vorgetragenen Konter zum 2:0. Die Devils blieben am Drücker, waren die klar bessere Mannschaft und hätten ihre Führung sogar noch ausbauen können. Mit dem 2:0 ging es in die erste Drittelpause.

Die Gäste kamen etwas besser aus der Kabine und setzten die Blue Devils unter Druck – in höchster Not rettete Michael McNiven im Zusammenspiel mit zwei seiner Vorderleute, die sich ins Tor warfen. Doch genau in dieser Phase schlugen die Devils erneut eiskalt zu: In der 23. Spielminute war es wieder die Kombination Ward auf Samanski – Letzterer verwertete völlig frei zum 3:0. Danach übernahmen wieder die Devils die Kontrolle und schnürten die Joker phasenweise im eigenen Drittel ein. Auch in Unterzahl verteidigten die Blue Devils ihre Führung weiter nahezu perfekt und hatten weiterhin deutlich mehr vom Spiel. Trotzdem gelang dem ESVK 28 Sekunden vor Ende des Drittels noch der Anschlusstreffer: Goldhelm Tyson McLellan vollendete einen Konter zum 1:3. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel agierten beide Teams zunächst auf Augenhöhe, wobei die Blue Devils nach vorne weiterhin gefährlicher blieben als die Gäste. Knapp zehn Minuten vor dem Ende wurden die Kaufbeurer etwas stärker, brachten die Devils vereinzelt defensiv in Bedrängnis, jedoch ohne die letzte Konsequenz. Qualitativ konnte die Partie in der Schlussphase nicht mehr an die ersten beiden Drittel anknüpfen – stattdessen wurde sie zunehmend hitziger. Knapp sieben Minuten vor dem Ende fiel dann aber der Anschlusstreffer für den ESVK: Ein scheinbar harmloser Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonick schlug oben rechts im Weidener Tor ein. Kaufbeuren warf in der Folge alles nach vorne, nahm Torhüter Fießinger vom Eis und sorgte noch einmal für mächtig Gefahr vor dem Weidener Tor. Am Ende überstanden die Devils jedoch auch diese Druckphase und sicherten sich einen immens wichtigen Heimsieg.

Blue Devils Weiden: McNiven – Kolb, Muck, Pokorny, Bohac, Schwaiger, Ribnitzky, Marusch – Vogt, Voyer, Schiemenz, Edfelder, Voit, Gläser, Vinzens, Samanski, Ward, Miller, Thal, Schwarz
ESV Kaufbeuren: Fießinger – Mayer, Tychonick, Appendino, Kaiser, Kislinger, Rogl, Zawatsky – Raedeke, McLellan, Joly, Burghart, Cassetti, Turnbull, Reinwald, Hadrascheck, Oswald, Fischer, Laaksonen, Schlenker
Tore: 1:0 (9.) Ward (Muck), 2:0 (12.) Samanski (Ward), 3:0 (23.) Samanski (Ward, Kolb), 3:1 (40.) McLellan (Joly), 3:2 (54.) Tychonick (Turnbull)
Strafen: Weiden 8, Kaufbeuren 8
SR: Cespiva, Hinterdobler
Zuschauer: 2229

 
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