Messen. Fräsen. Kalibrieren. Ein Arbeitstag bei Kennametal | Weiden24 - Stage

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Bild: Lea Zirkelbach
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Messen. Fräsen. Kalibrieren. Ein Arbeitstag bei Kennametal

Mit rund 8100 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern und mit über 85 Jahren Erfahrung beliefert das Industrieunternehmen Kunden aus Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und dem Energiesektor.

Kennametal betreibt spezialisierte Werke in Nabburg (Fine Machining und Steel) und Vohenstrauß (Bohrwerkzeuge), mit mehreren hundert Mitarbeitenden – darunter 24 Azubis. Während der Grundausbildung wird Auszubildenden ein kostenloser Shuttlebus von Nabburg nach Vohenstrauß angeboten. Alexandra und Max, im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung zu Zerspanungsmechanikern, geben Einblicke in ihren Arbeitstag.

6 Uhr

„Jeder Tag bringt neue Anforderungen“, sagt Alexandra zu Schichtbeginn. Die Azubis starten mit der Bearbeitung des Übergabeprotokolls der vorherigen Schicht. „Zuerst müssen die Aufträge geprüft und priorisiert werden“, erklärt Max. „Sobald die Werkzeuge eingerichtet und die Maschinen programmiert sind, folgt der Testlauf. Wenn alles passt, starte ich die Produktion.“ Alexandra räumt mit einem Klischee auf: „Wir sind keine Knopfdrücker. Man muss präzise und zuverlässig arbeiten, um teure Schäden und Ausfälle zu vermeiden und bei Störungen schnell reagieren“.

9 Uhr

Nach der Brotzeit geht es direkt zurück an die Maschinen. Alexandra ist überwiegend auf die Programmoptimierung fokussiert, Max konzentriert sich auf die Kontrolle und Kalibrierung von Messsystemen. Der Vormittag spielt sich direkt an den Maschinen ab: Bearbeitungsprozesse überwachen und -abläufe optimieren, Werkstücke mit unterschiedlichen Durchmessern fräsen, Maschinen einrichten und nachjustieren sowie Werkzeuge prüfen und bei Bedarf austauschen. Auch das präzise Messen der gefertigten Teile und die Durchführung von Qualitätskontrollen gehören dazu.

Nach der Mittagspause bereiten sie die Übergabe von der Früh- an die Spätschicht vor. Mit dem Schichtwechsel kommt eine weitere Betreuungsperson hinzu. Max erinnert sich an den Ausbildungsbeginn: „Anfangs kontrolliert man vieles mehrfach – man möchte keine Fehler machen.“ Mit der Zeit gewinnen beide zunehmend Sicherheit im Umgang mit komplexen Situationen und werden in allen Tätigkeiten „sattelfest“ – stets im engen Austausch mit den Ausbildungsleitern.

14.15 Uhr

Beide Azubis sind auf unterschiedlichen Wegen in den Beruf eingestiegen – doch am Ende jeder Schicht ist ihnen klar: Der Job fordert körperlich wie geistig – und genau das macht ihn so reizvoll.

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