In Eslarn musste die Polizei wegen eines Beziehungsstreits zu einem Mehrfamilienhaus ausrücken. Die neue Partnerin eines Mannes verhielt sich dermaßen aggressiv, dass sie in eine Fachklinik eingewiesen werden musste.
In Eslarn eskalierte am vergangenen Freitag ein Beziehungsstreit, der laut Polizei schon seit längerer Zeit besteht. Demnach kamen am frühen Nachmittag die beiden Kinder der späteren Geschädigten nach Hause in das gemeinsam bewohnte Mehrfamilienhaus. Dort mussten sie feststellen, dass das Eigentum ihrer Mutter von der neuen Lebensgefährtin des Vaters beschädigt worden war, wie es heißt. Beide Parteien wohnen nach Angaben der Polizei in verschiedenen Wohnungen dieses Hauses.
Die Wohnungseingangstür war den Angaben zufolge ebenfalls eingeworfen worden. Die später beschuldigte neue Partnerin des Vaters habe außerdem verbale Drohungen gegen die Mutter der beiden Kinder ausgesprochen. Weil befürchtet worden sei, dass die Situation noch weiter eskalieren könnte, wurde die Polizei verständigt.
Der eintreffenden Streife gegenüber verhielt sich die beschuldigte Frau dann äußerst aggressiv und ließ eine Kontaktaufnahme zuerst gar nicht zu, heißt es. „Im späteren Verlauf des Einsatzes versuchte sie sogar, einen der Beamten zu schlagen, der dem Faustschlag jedoch ausweichen konnte“, schreibt die Polizei. Schließlich hätten die Beamten sogar Pfefferspray einsetzen müssen, um die Frau unter Kontrolle zu bringen. „Auch hier versuchte sie noch, mit den Füßen nach den beiden Männern zu treten“, so die Polizei.
Aufgrund des gewalttätigen Verhaltens und ihres psychischen Ausnahmezustands habe die Dame in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen werden müssen. Laut Bericht laufen gegen sie jetzt mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung.