Zollkontrolle im Friseur- und Kosmetikgewerbe: 24 Verdachtsfälle | Weiden24 - Stage

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Das Hauptzollamt Regensburg hat Friseur- und Kosmetikbetriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert und entdeckte 24 Verdachtsfälle.  (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)
Das Hauptzollamt Regensburg hat Friseur- und Kosmetikbetriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert und entdeckte 24 Verdachtsfälle. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)
Das Hauptzollamt Regensburg hat Friseur- und Kosmetikbetriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert und entdeckte 24 Verdachtsfälle. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)
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Das Hauptzollamt Regensburg hat Friseur- und Kosmetikbetriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert und entdeckte 24 Verdachtsfälle. (Symbolbild: Soeren Stache/dpa)

Zollkontrolle im Friseur- und Kosmetikgewerbe: 24 Verdachtsfälle

Das Hauptzollamt Regensburg hat im Rahmen einer bundesweiten Aktion Friseur- und Kosmetikbetriebe kontrolliert. Es wurden 24 Verdachtsfälle aufgedeckt.

Am Samstag führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg eine Schwerpunktprüfung im Friseur- und Kosmetikgewerbe durch. Dabei wurden 18 Betriebe im Bezirk des Hauptzollamts Regensburg kontrolliert und 103 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Insgesamt waren rund 40 Zöllnerinnen und Zöllner der Standorte Regensburg, Weiden und Hof im Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung des Hauptzollamts.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, die ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung und die korrekte Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen. Zudem wurde auf unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen und die rechtmäßige Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geachtet.

Die Prüfungen führten zu 24 ersten Verdachtsfällen. Ein Strafverfahren und 19 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In 23 weiteren Fällen sind Nachprüfungen erforderlich. Die Angaben der Beschäftigten werden mit den Lohn- und Finanzunterlagen der Unternehmen abgeglichen. Der Zoll steht im Austausch mit anderen Behörden und den Trägern der Sozialversicherung.

Nadine Striegel, Pressesprecherin des Hauptzollamts Regensburg, betonte die Bedeutung der Kontrollen für faire Arbeitsbedingungen und gleiche Wettbewerbsbedingungen. Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto pro Stunde.

 
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