Storchenpaar zurück auf dem Dach des Bootshauses Amberg | Weiden24 - Stage

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Das Storchenpaar hat sein Nest auf dem Dach des Bootshauses Amberg wieder bezogen. Durch eine neu installierte Storchenkamera kann das Geschehen im Nest nun hautnah miterlebt werden.  (Bild: Anna Bogner)
Das Storchenpaar hat sein Nest auf dem Dach des Bootshauses Amberg wieder bezogen. Durch eine neu installierte Storchenkamera kann das Geschehen im Nest nun hautnah miterlebt werden. (Bild: Anna Bogner)
Das Storchenpaar hat sein Nest auf dem Dach des Bootshauses Amberg wieder bezogen. Durch eine neu installierte Storchenkamera kann das Geschehen im Nest nun hautnah miterlebt werden. (Bild: Anna Bogner)
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Das Storchenpaar hat sein Nest auf dem Dach des Bootshauses Amberg wieder bezogen. Durch eine neu installierte Storchenkamera kann das Geschehen im Nest nun hautnah miterlebt werden. (Bild: Anna Bogner)

Storchenpaar zurück auf dem Dach des Bootshauses Amberg

Die zwei Störche Adele und Bartl sind zurück auf dem Dach des Bootshauses Amberg. Mit einer neuen Live-Kamera können Interessierte künftig das Geschehen im Nest hautnah miterleben.

Pünktlich zum Frühjahr ist wieder Leben auf dem Dach des Bootshauses Amberg eingekehrt: Die Störche sind zurück und haben ihr Nest bezogen. Aktuell richten sich die beiden Weißstörche dort für die kommende Brutsaison ein – ein erfreuliches Zeichen für den erfolgreichen Naturschutz an der Vils, teilt das Bootshaus Amberg in einer Pressemitteilung mit.
Die Störche können nicht nur vom gegenüberliegenden Ufer der Vils aus beobachtet werden – etwa von der Schiffgasse oder der Schiffbrücke –, sondern auch live über die neu installierte Storchenkamera auf der Website des Bootshauses auf www.bootshaus-amberg.de/de/bootshaus/storch. Die Kamera ermöglicht faszinierende Einblicke in das Nestgeschehen hoch über der Stadt.

Das Storchennest wurde im Zuge der Baumaßnahmen gezielt auf dem Dach des Bootshauses installiert, informiert die Pressemitteilung weiter. Seit 2025 ist es dauerhaft bewohnt und gilt als erfolgreicher Brutplatz für die ersten Amberger Störche. Das Storchenpaar wurde auf die Namen Adele und Bartl getauft – angelehnt an den volkstümlichen Namen „Adebar“ oder „Meister Adebar“, der sich aus den germanischen Begriffen „auda“ (Glück, Heil) und „bera“ (tragen) zusammensetzt. Der Storch gilt damit seit jeher als Glücksbringer.

Einer der beiden Störche wurde laut Informationen des Bootshauses Amberg 2025 vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) an das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie gemeldet und bestimmt. Durch einen Ring am Bein kann seine Lebensweise wissenschaftlich untersucht und ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Weißstörche geleistet werden. Laut Beringung handelt es sich um einen Vogel, der im Mai 2021 in Höchstadt in Mittelfranken beringt wurde.

 
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