„Powerplay”-Podcast: Mario Scalzo und seine Freundschaft zu Sidney Crosby | Weiden24 - Stage

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Mario Scalzo (links) stand im Podcast Powerplay Rede und Antwort.  (Bild: kle)
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Mario Scalzo (links) stand im Podcast Powerplay Rede und Antwort. (Bild: kle)

„Powerplay”-Podcast: Mario Scalzo und seine Freundschaft zu Sidney Crosby

Mario Scalzo, neuer Verteidiger der Blue Devils Weiden, spricht im Podcast „Powerplay” über seine außergewöhnliche Karriere, seine Ziele mit den Weidenern in der neuen DEL2-Saison und seinen Spitznamen „Opi”.

Mit 41 Jahren ist Mario Scalzo nicht nur der älteste Spieler im Kader der Blue Devils Weiden, sondern auch einer der erfahrensten Akteure der DEL2. Im Podcast „Powerplay“ von Oberpfalz-Medien gewährte der neue Verteidiger spannende Einblicke in seine lange Karriere, seine Zukunftspläne und seine ersten Eindrücke vom neuen Team.

Dass er in der Kabine aufgrund seines Alters bereits den Spitznamen „Opi“ erhalten hat, nimmt der Kanadier mit Humor. Dabei kann Scalzo auf mehr als zwei Jahrzehnte im Profi-Eishockey zurückblicken. Seine Laufbahn führte ihn durch Kanada und die USA sowie nach Österreich, Deutschland, in die Schweiz, nach Finnland, Tschechien und Frankreich. Zwischenzeitlich hatte er seine Karriere sogar bereits beendet. Die Leidenschaft für den Sport ließ ihn jedoch nicht los. „Aber ich habe gemerkt, dass ich ohne Eishockey nicht leben kann“, erklärte Scalzo im Gespräch. Deshalb hat er für seine Zukunft auch ein klares Ziel formuliert: „Ich will so lange spielen, wie es geht. Mindestens bis ich 50 bin.“

In seiner langen Karriere teilte Scalzo die Kabine mit zahlreichen prominenten Spielern. Der bekannteste Name ist dabei zweifellos Sidney Crosby. Mit dem NHL-Superstar der Pittsburgh Penguins verbindet ihn bis heute eine enge Freundschaft. „Wir haben den Sommer zusammen in Quebec verbracht“, berichtete Scalzo. Ob er den mehrfachen Stanley-Cup-Sieger zum Ende seiner Karriere vielleicht sogar einmal nach Weiden lotsen könnte, ließ der Verteidiger mit einem Grinsen offen. An finanziellen Forderungen würde ein solcher Coup seiner Einschätzung nach zumindest nicht scheitern.

Mindestens genauso begeistert wie von Erinnerungen an vergangene Stationen sprach Scalzo über seine neue sportliche Heimat. Besonders die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft macht ihn optimistisch für die bevorstehende DEL2-Spielzeit. „Nur wenn sich eine Mannschaft in der Kabine gut versteht, wenn über alle Probleme offen gesprochen wird, kann sich das auch in guten Leistungen auf dem Eis widerspiegeln“, betonte der zweifache Familienvater.

Die bisherigen Ergebnisse der Vorbereitung sorgen bei ihm deshalb noch nicht für Unruhe. Scalzo sieht klar, an welchen Stellschrauben gearbeitet werden muss. „Wir müssen unsere zu vielen Strafen in den Griff bekommen“, sagte der Verteidiger. Gelingt das, sieht er gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison.

Viel Zeit bleibt den Blue Devils allerdings nicht mehr. Bis zum Saisonauftakt am 18. September gegen Aufsteiger ECDC Memmingen sollen die nötigen Anpassungen umgesetzt sein. Dann wollen die Weidener zeigen, dass die positive Stimmung in der Kabine auch auf dem Eis Früchte trägt.

 
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