Polizei ahndet zahlreiche Verstöße an Badeseen rund um Schwandorf | Weiden24 - Stage

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Zahlreiche Verstöße registrierte die Polizeiinspektion Schwandorf am Pfingstwochenende an Badeseen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Bild zeigt verbotene bauliche Maßnahmen in einem Landschaftsschutzgebiet. (Bild: Polizeiinspektion Schwandorf)
Zahlreiche Verstöße registrierte die Polizeiinspektion Schwandorf am Pfingstwochenende an Badeseen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Bild zeigt verbotene bauliche Maßnahmen in einem Landschaftsschutzgebiet. (Bild: Polizeiinspektion Schwandorf)
Zahlreiche Verstöße registrierte die Polizeiinspektion Schwandorf am Pfingstwochenende an Badeseen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Bild zeigt verbotene bauliche Maßnahmen in einem Landschaftsschutzgebiet. (Bild: Polizeiinspektion Schwandorf)
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Zahlreiche Verstöße registrierte die Polizeiinspektion Schwandorf am Pfingstwochenende an Badeseen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Bild zeigt verbotene bauliche Maßnahmen in einem Landschaftsschutzgebiet. (Bild: Polizeiinspektion Schwandorf)

Polizei ahndet zahlreiche Verstöße an Badeseen rund um Schwandorf

Viel los war am Pfingstwochenende an den Badeseen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Schwandorf. Dabei stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest.

Das sommerliche Wetter sorgte am Pfingstwochenende für einen guten Besuch der Badeseen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Schwandorf. Laut Bericht waren die Ordnungshüter an mehreren Tagen durch reguläre Streifen und auch durch Fahrradstreifen präsent. Insgesamt seien im Laufe des Wochenendes circa 70 Verwarnungen ausgesprochen worden, vornehmlich wegen des Abstellens von Fahrzeugen auf Flächen in freier Natur. „Dies verbietet das Naturschutzgesetz ausdrücklich und bedarf auch keiner zusätzlichen Beschilderung“, schreibt die Polizei. „Vereinzelt wurden auch Fahrzeuge auf den Rettungswegen festgestellt. Größtenteils kann die Parkmoral aber als sehr gut bezeichnet werden.“

Bei einer gemeinsamen Streife mit Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Schwandorf sowie der Bayerischen Naturschutzwacht seien am Pfingstmontag auf einer Landzunge im Bereich des Brückelsees bauliche Maßnahmen entdeckt worden. „Hier haben Badegäste einen regelrechten Sichtschutz aufgebaut und Boden abgetragen, um sich hier offensichtlich einen privaten Badeplatz zu errichten“, berichtet die Polizei. „Da es sich hier um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, sind Eingriffe in die Natur verboten. Zudem erfolgten die Veränderungen ohne Einverständnis des Grundstückseigentümers.“ Hier werde durch die zuständige Behörde ein Rückbau veranlasst.

„Erschreckend war für die eingesetzten Beamten die völlige Ignoranz des Rauchverbots im Wald durch einige Badegäste“, teilt die Polizei weiter mit. Der Großteil der Leute habe sich nach der Belehrung einsichtig gezeigt. Auf einen 43-Jährigen komme aber eine Anzeige nach dem Bayerischen Waldgesetz und nach der Verordnung zur Verhütung von Bränden zu. Laut Polizei saß der Mann „rauchend mitten im Wald, im trockenen Reisig, und hatte zunächst keinerlei Verständnis für das Rauchverbot“.

Im Bereich des Steinberger Sees seien mehrere Verstöße gegen die Seeordnung festgestellt worden. „Hier versuchten Badegäste, die gebührenpflichtigen Parkplätze zu vermeiden“, berichtet die Polizei. Die Folge des Parkens auf einer Grünfläche sei jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

„Beeindruckend war die positive Resonanz aus der Bevölkerung. Mehrere Anwohner und Landwirte kamen auf die Polizeibeamten zu und sprachen ausdrücklich ihren Dank für die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen aus“, schreibt die Polizei. Sie weist darauf hin, dass die Bayerische Naturschutzwacht und die Naturschutzbehörde eigenständige Befugnisse zur Identitätsfeststellung hätten. Zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Naturschutzrecht seien diese befugt, Personen anzuhalten und ihre Identität festzustellen.

 
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