Mit Munition beladener Lkw drohte umzukippen | Weiden24 - Stage

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Die B 299 bei Grafenwöhr war am Mittwoch stundenlang gesperrt. Dort drohte ein mit Gefahrgut beladener Lkw umzukippen.  (Bild: Jürgen Masching)
Die B 299 bei Grafenwöhr war am Mittwoch stundenlang gesperrt. Dort drohte ein mit Gefahrgut beladener Lkw umzukippen. (Bild: Jürgen Masching)
Die B 299 bei Grafenwöhr war am Mittwoch stundenlang gesperrt. Dort drohte ein mit Gefahrgut beladener Lkw umzukippen. (Bild: Jürgen Masching)
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Die B 299 bei Grafenwöhr war am Mittwoch stundenlang gesperrt. Dort drohte ein mit Gefahrgut beladener Lkw umzukippen. (Bild: Jürgen Masching)

Mit Munition beladener Lkw drohte umzukippen

Ein kurzer Stopp eines Lkw-Fahrers am Mittwochmorgen auf der B 299 hatte Folgen: Sein Lkw drohte auf dem Bankett umzukippen. Das besondere Problem: Er hatte Munition geladen. Die Straße war stundenlang gesperrt.

Ein Lkw geriet am Mittwochmorgen auf der B 299 bei Grafenwöhr auf dem Bankett in Schieflage und drohte umzustürzen. Die Straße war bis 16 Uhr für umfangreiche Bergungsmaßnahmen gesperrt. Mehrere Einsatz- und Spezialkräfte waren gefordert, da der Lkw Munition geladen hatte.

Was genau passiert ist, ordnete Thorsten Fiebinger, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach, auf Anfrage von Oberpfalz-Medien ein. Der Fahrer eines Lkw habe auf Höhe der Wolfgangsiedlung bei Grafenwöhr am Fahrbahnrand angehalten. Der Grund dafür sei nicht bekannt. Dabei sei er wohl zu weit nach rechts aufs Bankett geraten, der Lkw sei in Schieflage geraten und drohte umzukippen.

Der Lkw war im Auftrag einer privaten Spedition für die Bundeswehr unterwegs und transportierte Munition, erklärte Fiebinger. Das Fahrzeug ist als Gefahrguttransport gekennzeichnet. Zunächst war nach Polizeiangaben unklar, welche Gefahr von der Ladung ausgehe. Nachdem Spezialkräfte der Gefahrguttruppe der Verkehrspolizeiinspektion Amberg hinzugezogen worden seien, habe festgestanden, dass keine Bedrohung vorlag. „Die Ladung ist gut gesichert und muss auch Unfälle aushalten können“, sagte Fiebinger. Ein Sicherheitsradius wurde eingerichtet. Trotzdem musste der Lkw so schnell wie möglich geborgen werden. Er wurde durch ein Gegengewicht gestützt.

Ein Bergungsfahrzeug und ein Ersatzfahrzeug, auf das die brisante Ladung umgeladen wurde, waren bis zum Nachmittag im Einsatz, außerdem mehrere Polizeifahrzeuge, Feuerwehren und Kräfte der VPI Amberg. Die Leitung vor Ort hatte Alexander Richter, Kommandant der Feuerwehr Grafenwöhr.

Während der Bergungsarbeiten wurde die B 299 komplett gesperrt. Seit 16 Uhr sind die Verkehrsbehinderungen vorbei, wie ein Sprecher der Polizei Eschenbach mitteilte.

 
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