Halloween-Rezepte im Test: Spooky und lecker oder weg damit? | Weiden24 - Stage

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Wir haben Rezepte für eure Halloween-Party getestet. (Bild: Marina Gube)
Wir haben Rezepte für eure Halloween-Party getestet. (Bild: Marina Gube)
Wir haben Rezepte für eure Halloween-Party getestet. (Bild: Marina Gube)
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Wir haben Rezepte für eure Halloween-Party getestet. (Bild: Marina Gube)

Halloween-Rezepte im Test: Spooky und lecker oder weg damit?

Auf Tiktok, Pinterest und Instagram spuken in den Wochen vor Halloween so einige mehr oder weniger gruselige Partyrezepte herum. Lohnt sich der Aufwand oder wird es einfach nur die Lieferpizza? Wir haben ein paar getestet.

Wurstgeister

  • Gruselfaktor: 3/10 – die kleinen Racker sind eher süß als gruselig
  • Leckerfaktor: 8/10 – Wurst und Teig, was kann man da schon falsch machen?
  • Schwierigkeitsgrad: 4/10 – man braucht etwas Fingerspitzengefühl, viel mehr Skills aber nicht
  • Nochmal nachmachen? Klar!

Zubereitung:

Bei Mini-Würstchen auf einer Seite die Rundung abschneiden, damit sie vertikal stehen können. Blätterteig (oder besser noch Quiche-Teig) in Quadrate schneiden, die ungefähr doppelt so groß sind wie die Würstchen.

Die Teig-Quadrate über die stehenden Würstchen legen und die Ecken etwas herunterziehen. Mit einem scharfen Messer zwei Ovale hochkant und eins quer in den Teig schneiden, wie ein Geistergesicht. Mit einem verquirlten Ei bestreichen und bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen, bis der Teig durch und goldbraun ist.

Salamirosen, die zurückgucken

  • Gruselfaktor: 5/10 – je nachdem, wie genau ihr beim zubereiten seid
  • Leckerfaktor: 5/10 – die Kombi ist irgendwie komisch
  • Schwierigkeitsgrad: 7/10 – musste einige Versuche starten, bis es einigermaßen geklappt hat
  • Nochmal nachmachen? Mehr Gefummel als es wert ist, also eher nicht

Für zwei Rosen fünf kleine Scheiben Salami halbieren. Die Hälften versetzt aufeinander legen, dass sie eine Schlange bilden. Zweimal eine Mini-Mozzarella-Kugel entweder mit einem großen Strohhalm ausstechen oder mit einem Messer ein Loch hineinschnitzen, in das eine Olive passen würde.

Gefüllte Oliven in Scheiben schneiden und jeweils eine Scheibe in das Loch im Mozzarella stecken. Die Kugel jetzt auf das eine Ende der Salami-Schlange legen und dann einrollen, dass eine Rose entsteht. Mit einem Zahnstocher sichern.

Totenkopf-Pizza

  • Gruselfaktor: 4/10 – Totenköpfe! Aber halt auch Champignons
  • Leckerfaktor: 9/10 – jeder kann sich seine Pizza selbst gestalten
  • Schwierigkeitsgrad: 5/10 – Achtung auf die Fingerkuppen!
  • Nochmal nachmachen? Ja, warum nicht

Eine Pizza vorbereiten – ob selbstgemachter Teig, TK oder bestellt, ist egal – und nach Gusto belegen. Das Highlight sind die Champignon-Totenköpfe. Dafür weiße Champignons halbieren. Mit einem Strohhalm zwei Augenlöcher hineinstanzen, dann mit einem Messer darunter zwei Nasenschlitze schnitzen und in die Pilzstiele lange Streifen als Zähne herausschneiden. Die Pizza nach Anweisung backen.

Besessene Karotten

  • Gruselfaktor: 4/10 – fällt auch eher unter die Kategorie „süß”
  • Leckerfaktor: 3/10 – ein bisschen zu gesund für die Party
  • Schwierigkeitsgrad: 6/10 – eher mühsam
  • Nochmal nachmachen? Wer Karotten geil findet, let's go

Für die Glasur 30 Milliliter Balsamico-Creme, 30 Milliliter Ahornsirup, einen Esslöffel Olivenöl und eine Prise Salz vermischen. Die Karotten, etwa acht davon gut waschen und mit einem scharfen Messer zwei dreieckige Augen, eine dreieckige Nase und einen gezackten Mund hineinschnitzen.

Mit der Glasur vermischen, dass die Karotten gut bedeckt sind. In einer Auflaufform bei 200 Grad für etwa 45 Minuten im Ofen rösten.

Schockierter Kirschkuchen

  • Gruselfaktor: 8/10 – wtf ist das
  • Leckerfaktor: 8/10 – schon ziemlich lecker, lässt sich noch pimpen
  • Schwierigkeitsgrad: 4/10 – ehrlich gesagt ziemlich einfach
  • Nochmal nachmachen? Ja, aber dann mit mehr künstlerischem Talent

Quiche- oder Tarteteig selbst machen oder kaufen und in zwei Kreise ausrollen. Den einen Kreis in eine Backform (etwa 25 Zentimeter) legen, die Ränder sollten noch überstehen.

Für die Füllung ein großes Glas Kirschen, etwa 700 Gramm mit Flüssigkeit, in einen Topf leeren. Etwas Flüssigkeit in ein Glas geben und vier Esslöffel Speisestärke darin verrühren, dass keine Klumpen mehr übrig sind. Die Kirschen aufkochen lassen und dann die Speisestärke-Mischung mit dazugeben. Es sollte direkt andicken und eine Marmeladen-Konsistenz bekommen. Dann von der Hitze nehmen und die vorbereitete Form mit den Kirschen füllen.

Der zweite Teigkreis wird jetzt mit dem Messer bearbeitet. Zwei horizontale Schlitze für die Augen, ein großer für den Mund und ein kleiner für die Nase. Wer mag, kann aus etwas übrigem Teig noch eine Nase formen. Dazu eine Kugel rollen, daraus einen Kegel machen und den plätten, dann über den Nasenschlitz andrücken und eine Nase formen. Ihr wisst.

Wenn das Kunstwerk erschaffen ist, mit einem verquirlten Ei bestreichen und bei 180 Grad etwa 20 bis 30 Minuten backen.

 
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