Gesuchte Frau bei Grenzkontrolle in Waidhaus festgenommen | Weiden24 - Stage

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Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen in Waidhaus eine gesuchte Frau festgenommen. (Bild: Bundespolizei)
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Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen in Waidhaus eine gesuchte Frau festgenommen. (Bild: Bundespolizei)

Gesuchte Frau bei Grenzkontrolle in Waidhaus festgenommen

Bei einer Grenzkontrolle in Waidhaus ist eine gesuchte Venezolanerin festgenommen worden. Sie hatte in Spanien Asyl beantragt und versuchte unerlaubt nach Deutschland einzureisen.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Freitag, 13. März, bei einer Grenzkontrolle an der A 6 eine 30-jährige Frau aus Venezuela festgenommen. Die Frau, die in einem Fernreisebus aus Tschechien nach Deutschland einreisen wollte, hatte bereits in Spanien Asyl beantragt und besaß kein gültiges Reiserecht für den Schengenraum. Ein Richter ordnete Haft zur Sicherung des Dublin-Verfahrens an. Das teilte die Bundespolizei mit.

Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Frau zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben hatte. Hintergrund war ein Strafbefehl wegen unerlaubten Aufenthalts ohne erforderlichen Aufenthaltstitel. Das Amtsgericht Stuttgart hatte sie im Juni 2025 zu einer Geldstrafe verurteilt. Zudem fand sich in ihrem Reisepass ein Stempel der Stuttgarter Ausländerbehörde mit der Aufforderung, den Schengenraum bis zum 19. Mai 2025 zu verlassen.

Da die Frau dieser Aufforderung nicht nachgekommen war und keine gültigen Dokumente vorlegen konnte, nahmen die Beamten sie wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise fest. Auf ihrem Mobiltelefon fanden die Beamten ein Dokument, das ein in Spanien gestelltes Asylgesuch belegte. Gemäß der Dublin-Verordnung sei grundsätzlich der EU-Mitgliedstaat für ein Asylverfahren zuständig, in dem der Antrag erstmals gestellt wurde, erläutert die Bundespolizei in ihrem Bericht. Deshalb sei Haft zur Sicherung des Verfahrens beantragt worden. Das Amtsgericht Weiden ordnete Haft bis Ende April an, um die Rücküberstellung nach Spanien sicherzustellen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat den Fall übernommen. Zudem leitet die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise nach Deutschland ein.

 
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