Die Fußballerinnen des FC Bayern beherrschen die Liga – doch der Traum vom Champions-League-Finale ist geplatzt. In der neuen Folge „Weiter, immer weiter” geht es um nationale Stärke und die Frage, wie nah Bayern Europas Spitze ist.
Die Frauen des FC Bayern München spielen national eine Saison der Stärke. In der Liga wirkt das Team souverän, stabil, dominant. Doch auf der großen europäischen Bühne hat sich gezeigt: Der Weg ganz nach oben ist noch nicht zu Ende.
Im Halbfinale der Champions League war gegen den FC Barcelona Schluss. Nach dem 1:1 im Hinspiel verloren die Münchnerinnen das Rückspiel im Camp Nou mit 2:4. Linda Dallmann und Pernille Harder trafen für Bayern, für Barcelona erzielten Salma Paralluelo, Ewa Pajor und Alexia Putellas die Tore – Putellas gleich doppelt. Damit zog Barcelona erneut ins Finale ein.
In der neuen Folge von „Weiter, immer weiter“, dem FC-Bayern-Podcast von Oberpfalz-Medien, sprechen wir über genau diesen Spagat: Wie groß ist die Dominanz der Bayern-Frauen in Deutschland? Warum reicht diese Stärke in Europa noch nicht ganz? Und was sagt das Halbfinale gegen Barcelona wirklich aus – war es ein bitterer Rückschlag oder trotz allem ein Schritt nach vorne?
Denn so klar das Ergebnis im Rückspiel zunächst klingt, so vielschichtig war die Partie. Bayern geriet gegen Barcelonas Tempo, Technik und individuelle Qualität immer wieder unter Druck, zeigte aber Moral und kam durch Harder noch einmal heran. Ein weiterer Treffer der Dänin in der Schlussphase wurde nach VAR-Eingriff nicht gegeben.
Die Folge blickt deshalb nicht nur auf das Aus in der Champions League, sondern auch auf die Entwicklung der Mannschaft. Die Bayern-Frauen sind national längst der Maßstab. International aber zeigt der Vergleich mit Barcelona, wie hoch die Messlatte in der absoluten Spitze liegt.
Außerdem geht es um die Frage, welche Lehren der FC Bayern aus diesem Halbfinale ziehen kann: Was fehlt noch zur europäischen Elite? Welche Spielerinnen prägen diese Mannschaft? Und wie viel Hoffnung steckt in einem Ausscheiden, das zwar weh tut, aber auch zeigt, dass Bayern auf internationalem Niveau näher herangerückt ist?