Deutsch-Abi 2026 in Weiden: Das sagen die Abiturient*innen | Weiden24 - Stage

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Pflichtlektüre, Snacks und Getränke: Mit dieser Grundausstattung starteten die Weidener Abiturient*innen in die Deutschprüfung. (Bild: Gabi Schönberger)
Pflichtlektüre, Snacks und Getränke: Mit dieser Grundausstattung starteten die Weidener Abiturient*innen in die Deutschprüfung. (Bild: Gabi Schönberger)
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Pflichtlektüre, Snacks und Getränke: Mit dieser Grundausstattung starteten die Weidener Abiturient*innen in die Deutschprüfung. (Bild: Gabi Schönberger)

Deutsch-Abi 2026 in Weiden: Das sagen die Abiturient*innen

Für Weidens Abiturient*innen beginnt mit dem Deutschabitur die heiße Prüfungsphase. Der Jahrgang 2026 ist der erste, der wieder im neunjährigen Gymnasium (G9) geprüft wird. Das sagen die Abiturient*innen zu den Aufgaben.

315 Minuten Konzentration, vollgeschriebene Blätter und die große Frage: Habe ich das richtige Thema gewählt? Für viele Abiturient*innen in Weiden hat am Dienstag mit dem Deutschabitur die entscheidende Phase begonnen. Der Jahrgang 2026 ist dabei der erste, der wieder im G9-System geprüft wird.

Mehr Flexibilität im Abi

Neu ist vor allem: Nicht alle mussten überhaupt Deutsch schriftlich schreiben. Seit der Umstellung auf G9 kann das Fach auch mündlich abgelegt oder sogar ersetzt werden. Wer sich dafür entscheidet, schreibt stattdessen verpflichtend Mathe und eine Fremdsprache.

Diese Wahlmöglichkeiten werden auch in Weiden genutzt – besonders von Schüler*innen, die ihre Stärken eher in anderen Fächern sehen oder noch nicht lange Deutsch lernen, sagt Thomas Kreuzer, Schulleiter des Augustinus-Gymnasiums.

Klassiker oder Gedicht?

Vier Aufgaben standen zur Auswahl. Darunter eine Gedichtanalyse sowie ein Dramenvergleich, mit der Pflichtlektüre „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist. Nicoletta (19) macht am Kepler-Gymnasium ihr Abitur und wählte den Dramenvergleich: „Ich habe den ‚zerbrochenen Krug‘ genommen.“ Dass die andere Pflichtlektüre (Heimsuchung von Jenny Erpenbeck) nicht drankam, sorgte für Erleichterung.

Dennis (18) entschied sich für die Gedichtanalyse: „Das war modern, deshalb konnte man es gut verstehen. Es war echt okay.“

Kaum Pause bis zur nächsten Prüfung

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Schon am Donnerstag geht es für viele mit Englisch weiter, Anfang Mai folgt Mathe. Danach stehen die mündlichen Prüfungen an. Heißt für die Abiturient*innen in Weiden: kurz durchatmen und dann direkt weiter im Abi-Marathon.

 
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