Bei einer Buskontrolle an der Grenze stoppt die Bundespolizei einen 19-Jährigen. Er hat sich nach Angaben der Beamten 40 Tage zu lange im Schengenraum aufgehalten.
Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Freitag einem 19-Jährigen die Einreise nach Deutschland verweigert. Nach Angaben der Bundespolizei kontrollierten Beamte den Mann als Insassen eines Reisebusses bei Waidhaus. Er habe sich mit einem gültigen Reisepass ausgewiesen.
Bei der Überprüfung der Ein- und Ausreisedaten stellten die Beamten laut Mitteilung jedoch fest, dass der 19-Jährige die zulässige visumfreie Aufenthaltsdauer im Schengenraum deutlich überschritten habe. Er soll sich dort 130 Tage aufgehalten haben. Erlaubt seien grundsätzlich höchstens 90 Tage innerhalb von 180 Tagen gewesen.
Damit habe der junge Mann die zulässige Aufenthaltsdauer um 40 Tage überschritten, teilte die Bundespolizei mit. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Anschließend wiesen ihn die Beamten nach Tschechien zurück.