Drei Männer versuchten, unerlaubt in Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei stoppte sie in Waidhaus. Zwei Georgier werden zurückgewiesen, ein Usbeke dem Haftrichter vorgeführt.
Bei einer Kontrolle in Waidhaus hat die Bundespolizei am Dienstagabend drei unerlaubte Einreisen verhindert. Die Männer, zwei Georgier und ein Usbeke, reisten in einem internationalen Fernreisebus auf der Strecke Prag–Maastricht. Der Usbeke konnte keinen gültigen Aufenthaltstitel vorweisen und hatte die erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengenraum um mehr als ein Jahr überschritten. Die beiden Georgier hielten sich laut dem Bericht der Bundespolizeiinspektion Waidhaus ebenfalls unerlaubt im Schengenraum auf, da sie weder Visum noch Aufenthaltstitel vorweisen konnten.
Die Bundespolizei nahm die Männer in Gewahrsam und leitete Ermittlungsverfahren ein. Die beiden Georgier werden noch diesen Mittwoch zum Flughafen München gebracht und in ihr Heimatland zurückgewiesen. Der Usbeke wird dem Haftrichter vorgeführt, mit dem Ziel, ihn in eine Abschiebehafteinrichtung zu überstellen und anschließend nach Usbekistan zurückzuweisen.