Bergwacht Amberg rettet Wanderer (82) bei Königstein | Weiden24 - Stage

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Einsatzkräfte der Bergwacht Amberg bei der Rettung des Wanderers mit der Gebirgstrage auf einem steilen Wanderweg. (Bild: Renner, Bergwacht Amberg)
Einsatzkräfte der Bergwacht Amberg bei der Rettung des Wanderers mit der Gebirgstrage auf einem steilen Wanderweg. (Bild: Renner, Bergwacht Amberg)
Einsatzkräfte der Bergwacht Amberg bei der Rettung des Wanderers mit der Gebirgstrage auf einem steilen Wanderweg. (Bild: Renner, Bergwacht Amberg)
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Einsatzkräfte der Bergwacht Amberg bei der Rettung des Wanderers mit der Gebirgstrage auf einem steilen Wanderweg. (Bild: Renner, Bergwacht Amberg)

Bergwacht Amberg rettet Wanderer (82) bei Königstein

Ein 82-jähriger Wanderer ist am Kühlochfels bei Königstein zusammengebrochen. Für die Bergwacht Amberg bedeutete dies eine aufwendige Rettung in schwierigem Gelände.

Dieser Einsatz verlangte den Rettern einiges ab: Am Sonntagnachmittag wurden die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg mit dem First Responder Königstein (Landkreis Amberg-Sulzbach), dem Rettungsdienst und der Feuerwehr Namsreuth kurz nach 14 Uhr zu einem Einsatz im Wald zwischen Pruihausen und Königstein alarmiert. Ein Wanderer (82) war nahe dem Kühlochfels kollabiert, er blieb mit Kreislaufproblemen im schwer zugänglichen Gelände liegen. Die Retter konnten ihn nur durch einen weiten Zustieg zu Fuß erreichen, berichtet Alexander Renner von der Bergwacht Amberg.

Nach der Erstversorgung durch die First Responder übernahmen ein Notarzt und eine Notärztin der Bergwacht Amberg die weitere medizinische Versorgung des Verunglückten. Weitere Kräfte der Bergwacht Amberg rückten mit einem Bergrettungsfahrzeug bis zum nächsten befahrbaren Weg nach. „Nachdem in absehbarer Zeit kein Hubschrauber für eine Windenrettung zur Verfügung stand, wurde eine aufwendige Bergrettung vorbereitet”, berichtet Alexander Renner: „Mit Seilsicherung musste der Patient erst in einer Gebirgstrage über einen steilen Wanderweg bis auf den nächsten Höhenzug transportiert werden. Von dort aus ging es bergab bis zum Bergrettungsfahrzeug, mit welchem der Patient nach Pruihausen gefahren und dort an einen Rettungswagen übergeben werden konnte.”

Die weitere Versorgung koordinierte dann Markus Popp, Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Alexander Renner lobt die Begleiter des Patienten: Sie „haben vorbildlich gehandelt, indem sie einen Notruf abgesetzt haben, den Patienten betreut und die Rettungskräfte eingewiesen haben. Dadurch konnte die Einsatzstelle genau durch die Integrierte Leitstelle lokalisiert werden und eine schnelle Versorgung gewährleistet werden”.

 
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