Baustellenzüge kollidieren bei Weiden: Fünf Personen verletzt | Weiden24 - Stage

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Bei einem Bahnbetriebsunfall auf der Strecke Neukirchen–Weiden kollidierten zwei Baustellenzüge. Fünf Personen wurden leicht verletzt. (Symbolbild: Gabi Schönberger)
Bei einem Bahnbetriebsunfall auf der Strecke Neukirchen–Weiden kollidierten zwei Baustellenzüge. Fünf Personen wurden leicht verletzt. (Symbolbild: Gabi Schönberger)
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Bei einem Bahnbetriebsunfall auf der Strecke Neukirchen–Weiden kollidierten zwei Baustellenzüge. Fünf Personen wurden leicht verletzt. (Symbolbild: Gabi Schönberger)

Baustellenzüge kollidieren bei Weiden: Fünf Personen verletzt

Auf der Bahnstrecke zwischen Neukirchen und Weiden kollidierten in der Nacht auf Freitag zwei Baustellenzüge. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Bundespolizei ermittelt.

In der Nacht auf Freitag sind auf der Bahnstrecke zwischen Neukirchen und Weiden zwei Baustellenzüge kollidiert. Laut Bericht der Bundespolizeiinspektion Waidhaus wurden dabei fünf Personen leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich auf einem gesperrten Baustellengleis an einem Bahnübergang zwischen Rothenstadt und Maierhof.

Nach ersten Erkenntnissen stand ein Baustellenzug im gesperrten Gleisbereich, während Arbeiter Holz von einem Flachwagen abluden. Dabei kam ein Bagger zum Einsatz. Zeitgleich näherte sich ein weiterer Baustellenzug aus Richtung Norden und fuhr in einer Linkskurve auf den stehenden Zug auf. Der Lokführer des fahrenden Zuges gab an, den stehenden Zug aufgrund des dichten Nebels und des unbeleuchteten Zugendes nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Der Gleisabschnitt war wegen der Baustelle bereits gesperrt. Für den Baustellenbereich galt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Stundenkilometern.

Durch den Aufprall wurden zwei Personen auf dem Flachwagen sowie beide Lokführer und der Baggerfahrer leicht verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten ins Klinikum Weiden. Neben der Bundespolizei waren auch die Landespolizei Bayern, die Freiwilligen Feuerwehren Rothenstadt und Mallersricht sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

Laut Polizeibericht konnten die Feuerwehren ihren Einsatz gegen 4 Uhr beenden. Die Bundespolizei übergab den Unfallort an den Bauüberwacher der DB Netz AG. Da die Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt war, kam es zu keinen Verspätungen im Personenverkehr. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

 
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