Chris Schubert, Betreiber der Amberger Boulderhalle „Trainspotting Amberg“ plant eine Erweiterung. Gleichzeitig machen ihn die Aussagen der Stadt zum Schlachthof-Areal skeptisch.
Anfang Juni ist Ambergs Boulderhalle „Trainspotting Amberg“ eröffnet worden. Und sie scheint zu laufen. Denn wie Betreiber Chris Schubert nun im Gespräch mit Oberpfalz-Medien erzählt, plant er, die Halle zu erweitern. Hinter der 450 Quadratmeter großen Halle befindet sich derzeit noch die Skateboard-Werkstatt seiner Firma „Skatewood-EU“. Diese würde er gerne an einen anderen Standort verlagern. Sobald die derzeitige Werkstatt geräumt ist, könnte es losgehen. Ideen hat Schubert genügend. So soll zum Beispiel ein Kinderbereich entstehen.
Auf Irritation bei Chris Schubert stoßen jedoch Aussagen der Stadt, dass es auch für das Schlachthofareal weiterhin Überlegungen für eine Einrichtung im Bereich Sport/Klettern gibt. Für eine zweite Boulderhalle sieht er in einer Stadt von Ambergs Größe keinen Bedarf. Sollte es eher um andere Bereiche aus dem Klettersport gehen, könnte man dagegen vielleicht gut kooperieren. Von der Stadt Amberg heißt es dazu, dass man grundsätzlich daran festhalte, „Nutzungen aus den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur“ auf dem Gelände zu etablieren .Ob und in welchem Umfang für ein konkretes zusätzliches Angebot Bedarf oder Potenzial in Amberg und der Region besteht, könne letztlich ein möglicher Investor oder Betreiber auf Grundlage seiner Marktkenntnisse besser beurteilen. Zudem verweist Stadt noch einmal darauf, dass etwa Bouldern und Klettern nicht die gleiche Sportart sind.